27 Jun

Betriebsausflug 2018

Herzliche Einladung zum Betriebsausflug der PAss am Donnerstag, 30. August 2018!

Traditionell fahren wir auch 2018 wieder am letzten Donnerstag der Ferien (30. August) auf Betriebsausflug. Georg Kreuter und Jürgen Schnetzinger haben diesen für heuer zusammengestellt. Vielen Dank dafür!

Zum Programm:

Abfahrt von Amstetten: 7:00 Uhr

10:00 Uhr:     Ankunft in Weitra. Möglichkeit zum Spaziergang durch die Braustadt Weitra und zu einem Kaffee in einem der vielen Gasthäuser. (Kosten für Konsumiertes in Weitra können aufgrund der Zerstreuung nicht vom BR übernommen werden)

11:30 Uhr:   Abfahrt von Weitra nach Großschönau ins Gasthaus „Waldviertler Stüberl“ zum gemeinsamen Mittagessen.

13:45 Uhr:   1. Gruppenführung durch die Sonnenwelt in Großschönau.

14:00 Uhr:   2. Gruppenführung durch die Sonnenwelt in Großschönau.

14:15 Uhr:   3. Gruppenführung durch die Sonnenwelt in Großschönau.

16:00 Uhr:   Abfahrt von Großschönau auf den Johannesberg (kurzer Spaziergang hinauf) mit anschließender Führung und Andacht in der Wehrkirche.

17:30 Uhr:   Abfahrt zum Meierhof Heurigen in Schloss Rosenau.

19:00 Uhr:   Heimreise

 

ANMELDUNG bitte bis spätestens 24. August bei Bettina Steinbauer (bettina.steinbauer@aufhorchen.cc) mit Angabe, ob man mit dem Bus mitfahren will oder doch privat kommen möchte.

Zustiegsstellen sind:
7:00 Amstetten P&R
7:20 Ybbs (Autobahnraststation – Autogrill)
7:40 Melk (P&R bei AB-Abfahrt)
8:00 St.Pölten (Mariazellerstraße Bushaltestelle bei P&R Anlage)
8:30 Krems (Wieselbusstation Austraße/B3)
8:50 Gföhl OMV Tankstelle

WICHTIG! Bitte die Speisenauswahl für das Mittagessen bei der Anmeldung dazuschreiben!!!

Suppen:

  • Nudelsuppe
  • Leberknödelsuppe
  • Waldviertler Erdäpfelsuppe

Hauptspeisen:

  • Waldviertler Schweinebraten mit Erdäpfelknödel und Kraut
  • Grillteller mit Pommes und Gemüse
  • Gemüsestrudel mit Sauce und grünen Salat
  • Unverträglichkeiten – Glutenfrei? Laktosefrei? bitte Essenswunsch angeben!
27 Jun

Stellungnahme der AKDÖ zu den geplanten Änderungen des Arbeitszeitgesetzes

Sehr geehrter Herr Klubobmann,


vielen Dank, dass Sie uns die Möglichkeit einräumen, auch aus unserer Sicht zu den geplanten Änderungen des Arbeitszeitgesetzes, wie sie im Initiativantrag formuliert sind, Stellung zu nehmen. Die AKDÖ schließt sich der Einschätzung der gewerkschaftlichen Fraktionen im Prinzip an, dass die Änderungen des Arbeitszeitgesetzes klar zu Lasten der ArbeitnehmerInnen gehen und offenbar einmal mehr nur die Wirtschaft, im Besonderen die Industriellenvereinigung, bedienen.

„Das Arbeitszeitgesetz gehört zu den ArbeitnehmerInnenschutzgesetzen. Die Bundesregierung macht daraus ein „Bedien-dich-Industriellenvereinigungsgesetz“, (Zitat Reinhard Bödenauer). Insbesondere fehlt für die glaubhafte „Freiwilligkeit“ für die Beschäftigten niedergeschriebene Sanktionsformen, die den ArbeitgeberInnen bei Nicht-Einhaltung „auf die Finger klopfen“.
Die Änderung des AZG widerspricht insbesondere den Prinzipien der Soziallehre der
katholischen Kirche (siehe auch Beilage) da sie die Freiheit der Beschäftigten einschränkt (199, 200), damit auch in die Würde der Arbeit eingreift (271, 272), das Familienleben nachteilig beeinflusst (294), die Bedeutung der ArbeitnehmerInnenvertretung massiv beschneidet (305, 306, 307, 308), Wettbewerbsinteressen über den Schutz der ArbeitnehmerInnen stellt (314) und damit das Ungleichgewicht in der Arbeitswelt (319, 321) verstärkt und das Gewinnstreben und die Unternehmensziele über die Würde/Bedürfnisse der Beschäftigten (340, 344) stellt. Durch die Einseitigkeit der Ausweitung der Arbeitszeitgrenzen (und Ruhezeitgrenzen) durch den Arbeitgeber wird massiv in das Familienleben und die Teilnahme am öffentlichen Leben eingegriffen und können auch Freizeiten, die bisher unter anderem auch für freiwillige/ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Hilfsorganisationen und Blaulichtorganisationen geleistet werden konnten, massiv beschränken. Die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft sind dabei nicht absehbar, werden aber wahrscheinlich massiv ausfallen.

Der Vorstoß der Regierung in Punkto Arbeitszeit hat es tatsächlich in sich.
Anders als medial vermittelt sollen laut Entwurf 12h täglich bzw. 60 Stunden wöchentlich nicht nur in der Gleitzeit eingeführt werden. Damit katapultiert uns die Regierung zurück ins 19. Jahrhundert. (Zur Erklärung: 1885 wurde der 11h-Tag eingeführt.)
Der Reihe nach:
1) Zukünftig sollen auch „sonstige ArbeitnehmerInnen, denen maßgebliche selbständige
Entscheidungsbefugnis übertragen ist und deren gesamte Arbeitszeit auf Grund der
besonderen Merkmale der Tätigkeit a) nicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird, oder
b) von diesen ArbeitnehmerInnen hinsichtlich Lage und Dauer selbst festgelegt werden
kann,“ aus den Regelungen des gesamten Arbeitszeitgesetzes und des Arbeitsruhegesetzes ausgenommen sein. Damit gelten für diese keine Arbeitszeitgrenzen etc.


§ l Abs. 2 Z 8 (maßgebliche selbständige Entscheidungsbefugnisse):
Leitende Angestellte oder sonstige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit
Entscheidungsbefugnissen können daher nur dann ausgenommen werden, wenn die
Voraussetzungen „Nichtmessbarkeit bzw. Nichtfestlegbarkeit“ oder „Selbstfestlegung“
wegen der besonderen Merkmale der Tätigkeit vorliegen. Die vorgesehene Ausnahmeregelung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Entscheidungsbefugnissen muss daher entsprechend eingeschränkt formuliert werden. Es
kann sich daher weiterhin nur um Führungskräfte handeln, die maßgeblichen Einfluss auf
den Betrieb haben. Im Gegensatz zum Begriff „leitende Angestellte“, der nach der Judikatur im Wesentlichen nur die I. und 2. Führungsebene umfasst, wird
nunmehr auch die 3. Führungsebene bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen einbezogen.
2) Für die Gleitzeit gilt als Höchstgrenze der Normalarbeitszeit statt der derzeit maximal 10h 12h. Dazu müssen aber die Gleitzeitregelungen adaptiert werden, der Druck auf den
Betriebsrat (und die Kollektivverträge) wird diesbezüglich massiv steigen
.
Es wird sicherlich einzelne Gruppen geben, die diese Freiheit begrüßen. Dennoch ist es
Tatsache, dass „Freiwilligkeit“ selbst in Gleitzeitregelungen relativ ist, wenn
Maximalmöglichkeiten geschaffen sind, die im Interesse des Arbeitgebers stehen.
3) Darüber hinaus sind 12h/60h als Höchstarbeitszeitgrenzen inkl Überstunden mit
Zuschlägen möglich bei „Vorliegen eines erhöhten Arbeitsbedarfes“. Die Formulierung geht
weit über „Arbeitsspitzen“ hinaus und ist damit sehr weit gefasst, denn das würde auch bei
Unterbesetzung der Belegschaft der Fall sein. Dies betrifft insbesondere jene Einrichtungen
der Caritas und der Katholischen Kirche, die im Dauerbetrieb (Schichtbetrieb) arbeiten und
so zB Personalausfälle/Krankenstände ohne „Ersatzbelegschaft“ abdecken können. Damit
im Zusammenhang steht auch die Streichung der Möglichkeit, die 9. oder 10. Überstunde
ablehnen zu können. Abgelehnt kann nur die 11. oder 12. Sonderüberstunde „aus
überwiegenden persönlichen Interessen“ werden,
der Grund der Ablehnung muss also
höher stehen als der Grund der angeordneten Überstunden
. (Wer wird das beurteilen
und welche Folgen kann/wird das für Ablehnende in Zukunft haben? Für ein Unternehmen
werden in Zukunft nur flexible MitarbeiterInnen interessant sein, Menschen mit zB
Betreuungspflichten = überwiegend Frauen bleiben damit wohl auf der Strecke)
4) In einem Zeitraum von 17 Wochen (ein Tertial) darf höchstens 48h im Durchschnitt
gearbeitet werden. Da dies EU-Recht ist, konnte man diese Regelung nicht aufheben.
Bisher durften höchstens 5 Überstunden pro Woche gemacht werden und darüber hinaus
noch weitere 60, jedoch insgesamt höchstens 50h pro Woche. Diese Grenze wird nun
Pauschal auf 60 angehoben und die EU-Regelung als Mindestregelung definiert. Das heißt,
dass bisher anstatt der 320 Überstunden 416 geleistet werden dürfen bzw. (auf Anordnung)
müssen.
5) Für Abschlussarbeiten darf bei erhöhtem Arbeitsaufkommen auch länger als 12h/Tag
bzw. 60h/Woche gearbeitet werden.
6) Im Tourismus ist es nun bei geteilten Diensten möglich, die Ruhezeiten auf 8h zu
verkürzen, wenn innerhalb von 4 Wochen und bei Saisonbetrieben „möglichst in der Saison, spätestens jedoch im Anschluss an die Saison“ eine andere Ruhezeit (täglich sonst 11h bzw. Wochenruhe von 36h) entsprechend verlängert wird. Die Arbeitszeitaufzeichnung muss in diesem Fall ausnahmslos durch den Arbeitgeber geleistet werden. Diese „Verlängerung der Ruhezeit“ ist definitiv irreführend, da die gesetzliche Ruhezeit ein Mindestmaß darstellt und bei einem 8h-Tag theoretisch bis 16h dauern kann, ohne Auswirkung auf die Arbeitszeit bzw. auf das Gehalt zu haben. Zudem sind Saisonen mehrmonatig, damit würden ArbeitnehmerInnen über mehrere Monate keinen Anspruch auf entsprechende Ruhezeiten sowie entsprechende Zuschläge für Arbeit in diesen Zeiten haben.


In den Bildungshäusern der katholischen Kirche gelten schon jetzt unterschiedliche
Regelungen, eine Umstellung auf „Saison“ wird sicher für einige in diesem Zusammenhang
lukrativ sein und unserer KollegInnen massiv unter Druck bringen.
7) „Bei vorübergehend auftretendem besonderen Arbeitsbedarf“ an Wochenenden ist Arbeit bis zu 4 Mal im Jahr (jedoch nicht aufeinanderfolgend) erlaubt. Ein Zuschlag ist dafür nicht zwingend vorgeschrieben. Diese Regelung gilt für Arbeiten an Wochenenden
Diese Entwicklung ist für die AKDÖ, gleich wie für den ÖGB bzw. die GPA-djp nicht
hinnehmbar. Dort, wo es schon kollektivvertragliche Regelungen gibt (Außer für die Caritas sind das diözesane Betriebskollektivverträge) werden diese unter Druck kommen, die neuen Reglungen des AZG auch im Kollektivvertrag abzubilden. Die verhandelnden Betriebsratskörperschaften kommen hier zweimal unter Druck, da ja in der Folge auch die Betriebsvereinbarungen (siehe oben) entsprechend zu adaptieren wären -> der Kuhhandel im Herbst kann lauten:
Lohnerhöhung NUR gegen Arbeitszeitanpassungen im Sinne des AZG.
Dort, wo es keine Kollektivverträge gibt, kann der zuständige Diözesanbischof eine neue
Dienstordnung einseitig erlassen, die ohne Beteiligung der ArbeitnehmerInnenvertretung
(Betriebsrat, Arbeiterkammer, Gewerkschaft) „einfach“ die Regelungen des AZG übernimmt und „präzisiert“. (vielleicht war ja das die Vorlage für die Regierung)
Die Gründe der dezidierten Ablehnung der AKDÖ für die geplanten Änderungen des neuen
AZG nocheinmal kurz zusammengefasst sind:
Maßnahmen zum Ausgleich längerer Arbeitszeiten fehlen,
Mitwirkungsrechte des Betriebsrates werden beseitigt,
Überstundenzuschläge fallen weg.
Die neuen Regelungen widersprechen den Prinzipien der Soziallehre der katholischen
Kirche.
Zudem hält sich die Bundesregierung bei der Realisierung ihres Vorhabens nicht mit einem
üblichen und ausführlichen Begutachtungsprozess unter breiter Beteiligung auf, sondern lässt den Gesetzesentwurf lediglich im Wirtschaftsausschuss des Parlaments behandeln.

19 Okt

Vollversammlung 2017

Einladung zur
Betriebsversammlung

des BR PAss & PfAng

am Montag, den 6. November 2017, um 14.30 Uhr
im Bildungshaus St. Benedikt in Seitenstetten

 

Tagesordnung:

 1. Begrüßung

 2. letztes Protokoll

3. Finanzbericht des Kassiers

 4. Tätigkeitsbericht des BR

 5. ArbeitnehmerInnen-Schutz

a) Nachschärfung zum Arbeitnehmerschutz-Gesetz „Arbeitszeit“

b) Sorge um eigene Gesundheit (Regionalrunden, Supervision, Exerzitien, Solifonds-Angebote, Fortbildungen…)

c) Regelungen rund um den Arbeitsplatz (Gerätschaften, Büro, Lichtverhältnisse, Finanzen, Schlüssel …)

 6. Informationen des GPA-djp – Gewerkschaftssekretärs, Mag. Andreas Laaber

 7. Informationen des GPA-djp – Regionalsekretärs, Markus Hiesberger

 8. Informationen des Referenten für Pastoralassistent/innen Alois Stelzer

 9. Allfälliges

 

Anschließend lädt der Betriebsrat zur „traditionellen“ Jause ein!

 

Wir hoffen auf dein/Ihr Kommen und Mitdenken!

 

Für den BR:

Mag. Andreas Schachenhofer, Vorsitzender

 

Die nächste Betriebsversammlung findet im Rahmen der Versammlung der Berufsgemeinschaft der Pfarrsekretär/innen am Montag, 12. März 2018 ab 8.30 Uhr statt!

Anmerkung für Pfarrsekretär/innen und pfarrliche Angestellte:
Wir bitten um eine Anmeldung für die Betriebsversammlung und für die Heurigenjause – wenn möglich bis zum 3. November bei: Markus Ferstl: ferstl.markus@speed.at.

01 Sep

„Das Wandern ist des Müllers Lust!“ – Betriebsausflug 2017

Wenn wir PastoralassistentInnen reisen wird sich das Wetter weisen – bei wunderschönem Spätsommerwetter waren wir heuer am 31. August 2017 im Grenzgebiet Nieder-/Oberösterreich unterwegs.

Am Vormittag genossen wir ein wunderbares Stück Mühlviertel auf dem Weg durch die Stillensteinklamm. Nach einer Stärkung in Grein ging es zurück nach Niederösterreich, ans andere Donauufer zur Schiffsanlegestelle, wo wir für eine Strudengaurundfahrt auf der MS „Donaunixe“ Platz nahmen. Abrunden konnten wir den gelungenen Tag beim Mostviertler Heurigen Hauer in Ardagger.

Wir sagen DANKE für den wunderschönen Tag, die gute Stimmung und für die wirklich zahlreiche Teilnahme eurerseits! Da freut man sich doch schon darauf, den nächsten Ausflug vorzubereiten!

Bis dahin nicht vergessen gut auf euch zu schauen und im Fall der Fälle euren Betriebsrat zu Rate zu ziehen!

Liebe Grüße

Bettina und Betriebsrat

29 Jun

Hast du einen laufenden Hausbau-/Hauskauf-Kredit?

Dann könnte dieser Bericht für dich von Interesse sein:
>> http://tirol.orf.at/m/news/stories/2851634/
Der OGH hat entschieden, dass auch Negativ-Zinsen an die KreditnehmerInnen weitergegeben werden müssen. Dies hat rückwirkend Bedeutung! Eine einseitige Begrenzung (bei 0%) ist demnach nicht zulässig, wenn es keine entsprechende Klausel im Vertrag gibt. Aber auch die Entscheidung einer solchen Klausel liegt zur Entscheidung beim OGH und wird wahrscheinlich zugunsten der KreditnehmerInnen entschieden werden, sofern keine Zinsgrenze nach oben (sog. „Zinscap“) vereinbart ist.
Die >> AK NÖ berät gerne, wenn Negativzinsen nicht weitergegeben worden sind!

BR Andreas Laaber

26 Jun

7 gute Gründe für eine Gewerkschaftsmitgliedschaft

Bist du schon Teil davon?

Leider nur 25% unserer KollegInnen sind bisher Mitglied der Gewerkschaft >> GPA.djp bzw. des >> ÖGB. Wenn es für kirchlich Angestellte selbstverständlich ist, Mitglied der Kirche zu sein, dann sollte es für ArbeitnehmerInnen noch selbstverständlicher sein, bei der Gewerkschaft (als Vertretung der ArbeitnehmerInnen) Mitglied zu sein!

Viele Gründe sprechen dafür, hier sind sie kurz aufgelistet und weiter unten ausführlicher erklärt. Du wirst sehen: Von einer Mitgliedschaft profitiert jede und jeder!!

  1. Erfolge des Betriebsrats
  2. Betreuung des Betriebsrats durch die Gewerkschaft
  3. Stärkung des eigenen Rechts
  4. Gehaltsverhandlungen
  5. Sicherung des Sozialstaats
  6. Solidarität
  7. Vorteile der Mitglieds-Karte

Wenn du den Betriebsrat in seiner Arbeit unterstützen willst, dann werde Mitglied der Gewerkschaft! WIR FREUEN UNS ÜBER JEDE ANMELDUNG!!! (Bitte schicke uns zur Info eine Kopie davon.) Eine Anmeldung wird herzlich gerne auch von uns persönlich an die GPA.djp weitergeleitet. Für Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung!

>> Anmeldeformular zum Runterladen!
>> Online-Anmeldung (GPA.djp)

 

1) Erfolge des Betriebsrats

Die Gewerkschaft schult und bildet BetriebsrätInnen weiter. Dadurch waren wesentliche Erfolge möglich: Weiterlesen

08 Jun

Berufliche Veränderung ab Herbst

Nach einiger Zeit des Überlegens, der Orientierung und des Verhandelns habe ich mich entschlossen, für die FCG ein Stellenangebot der GPA.djp anzunehmen, und werde damit ab 01. Sept. als Gewerkschaftssekretär im Geschäftsbereich Interessenvertretung arbeiten.

Nach 15 Jahren in der Diözese, wovon ich 13 als Pastoralassistent und 6 Jahre als Betriebsrat meine Ideen und Energie für meine Pfarre(n), meine Kolleginnen und Kollegen,  die Diözese und für die vielen mir ans Herz gewachsenen Menschen in der Kirche eingesetzt habe, bedeutet dieser Wechsel eine neue Welt und jede Menge Fragezeichen. Aber mit Gottes Hilfe werde ich diese Herausforderungen meistern, umso mehr als die Gewerkschaft spürbar um mich geworben hat.

Die Arbeit des Betriebsrats, die ich seit Juli letzten Jahres durch meine Freistellung mit wesentlichen neuen Aspekten mitgestalten konnte, wird durch meine Kolleginnen und Kollegen natürlich mit demselben Einsatz wie bisher weiter geführt.

BR Andreas Laaber

09 Mai

Wie Burnout-gefährdet bist du?

Die „Initiative Lebenswerte Arbeitswelt„, die unter anderem auch mit Unterstützung der FCG Steiermark entstanden ist, hat auf ihrer Homepage zu einem >>Fragebogen verlinkt, der der Frage nachgeht: „Wie Burnout-gefährdet sind sie?„.

Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ so definiert die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit. Insofern ist es alarmierend, dass fast die Hälfte der Österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mittlerweile auch im Krankheitsfall am Arbeitsplatz erscheint. Dies ergab die jüngste Studie der Arbeiterkammer OÖ. Präsentismus – so der Fachbegriff für Arbeiten gehen trotz Krankheit – ist hierzulande zwar gängige Praxis, jedoch in der öffentlichen Diskussion bisweilen weitgehend vernachlässigt.

Der Burn-Out Experte Facharzt Dr. Dietmar Bayer vom LKH Klinikum sieht hier vor allem zwei große Gefahrenbereiche des Krank-zur-Arbeit-Gehens: „Einerseits steigt bei Menschen, die krank am Arbeitsplatz erscheinen, natürlich das Risiko einer allfälligen Chronifizierung der jeweiligen Krankheit enorm. Andererseits ergaben schwedische Studien auch eine Korrelation zwischen erhöhtem Herzinfarktrisiko bzw. dem Auftreten von Burn-out-Erkrankungen und Präsentismus.“

Glücklicherweise können wir in Österreich im Krankheitsfall auf ein umfangreiches Sozialsystem zurückgreifen. Entgelt wird bei Krankenstand weiter bezahlt und wir haben Zugang zu umfassender medizinischer Versorgung. Wir können es uns also leisten, auch einmal krank zu Hause zu bleiben und uns umfassend auszukurieren! Und wir können dabei lernen, dass sich die Welt trotz unserer Abwesenheit weiterdreht. Und das wäre schon mal ein wichtiger Schritt, um Burnout zu vermeiden – loslassen und sich nicht wichtiger meinen, als man ist.

Vielleicht hilft ja der Fragebogen dabei, sich selbst und die eigene Gefährdung, in ein Burnout zu rutschen, besser einstufen zu können.

BR Andreas Laaber